Vollständige Version anzeigen : geht mir der Russe an die Nieren
Hallo,
jetzt hab ich aber schon einen Schrecken bekommen. Die Rheumaklinik hat eine Glomeruläre Filtrationsrate von 65 festgestellt. Jetzt hab ich mich die ganze Zeit gefragt, was für ein Nierenproblem ich haben könnte, oder auch nicht. Mir fiel jetzt heiss ein, das ja auch der Russe die Nieren befallen kann. Beginnend mit Proteinurie. War da letzte Woche beim Urincheck weil ich meinte ich bekäme ne Blasenentündung. Da hat die Praxis gesagt, außer Eiweiss wäre nichts drin. Und nun die Frage:warum bestimmt der Rheumi die GFR?? Irgentwie hab ich jetzt schon Schiss, das sich da in den Nieren etwas Russisches tut. Hat jemand von euch MB mit Nierenbeteiligung? Weiss jemand Bescheid, oder soll ich einfacvh die Kirche im Dorf lassen?? Beschäftigen tuts mich allerdings schon.
Brigitte
Hallo Brigitte,
ob der Russe an sich auf die Nieren geht, kann ich "aus dem Ärmel" nicht beantworten.
Aber was für die Nieren Arbeit und Risiko bietet, sind Medikamente. Vielleicht hast Du (leider) dieses Los gezogen.
Ich wünsche Dir ganz herzlich, daß es eine einfache Lösung gibt.
Alles Gute
Uedeke :)
Hallo Brigitte,
in unserem Labor bestimmen wir nur Kreatinin - und wenn das mehr als 0,2 über der Norm liegt, macht das Labor automatisch die GFR...
Aber Eiweiß im Urin ist nicht normal... Da muss auf jeden Fall eine Eiweißelektrophorese aus dem 24-Stunden-Urin gemacht werden um zu sehen, welche Eiweiße erhöht sind - und ausgehend davon kann man dann schon eher sagen ob da eine Entzündung auch an den Nieren ist oder ob eher die Medikamente die Bösewichte sind (ich glaube, die meisten NSAR werden über die Nieren ausgeschieden).
Ist denn bei dir schon mal ein Ultraschall der Nieren gemacht worden? Das wäre auch sinnvoll, um zu sehen ob da Vernarbungen (von Entzündungen) oder Verschmälerungen oder andere Veränderungen sind.
Ansonsten auf jeden Fall regelmäßig Kreatinin im Blut messen und Eiweiß im Urin testen.
Übrigens: wenn du Schmerzen wie bei einer Entzündung hattest aber die haben außer Eiweiß nichts gefunden kann das auch z.B. von einer Chlamydieninfektion kommen - leider extrem schwer nachzuweisen.
Also bleib an der Sache dran, am besten beim Facharzt (Urologe oder Nephrologe)!
Liebe Grüße :knuddel:
Lydia
Hallo Lydia,
ja, das Krea im Blut war wohl normal. Allerdings eben das Eiweiss im Urin ist ja nicht normal. Ich bin mir nicht ganz sicher ob mein HA im Urin erst ganze Ostereier sehen muß, um etwas zu unternehmen?!
EinU-Schall von den Nieren wird jährlich gemacht, da ich ja ISK betreibe. Aber außer einigen Zysten ist da wohl bis jetzt nichts wichtiges aufgefallen.
Wenn mein HA nicht reagiert, dann werde ich im Kontinenzzentrum nachfragen, was das ganze zu bedeuten hat. Die sind immer sehr freunndlich und geben auch noch Rat ohne Krankenschein. Meine Nieren sind mir halt schon wichtig, denn da kann ja mal schnell und dauerhaft der Ofen aus sein.
Brigitte
chrischan
24.04.2011, 18:33
hi brigitte,
ich bin auch einer von den bechtis, bei denen ab und an mal einen erhöhter eiweißwert im urin vorkommt.
ich bin bei einem nephrologen in behandlung.
ich wurde zuletzt alle 3 monate auf einweiß im urin untersucht.
das macht man bei uns mittels 24 stunden urin. ich sammle den urin von 24 stunden in einem großen behältnis und nimm am nächsten morgen eine kleine probe aus diesem. (material bekommst du vom doc).
mein eiweißwert schwankte aber immer. beim letzten test kam heraus das alles wieder im normalbereich sei und ich nun wieder jährlich testen solle.
ich wünsche dir viel glück. lasse es abchecken, jedoch ärgert uns der russe auch gerne im nierenbereich mal ;)
liebe grüße und frohe ostern
chrischan
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