Sonnenweltler
09.03.2011, 11:35
Hallo liebe weiblichen Mitforumsbesucher,
in diesem Beitrag möchte ich Euch darauf aufmerksam machen, dass vielleicht nicht alle unsere Beschwerden auf Bechterew und Co. zurückzuführen sind, sondern dass es sinnvoll ist, auch mal an Auswirkungen von Hormonzufuhr z.B. zur Verhütung zu denken.
Mir ging es in den letzten Wochen zunehmend schlechter und gerade geht es mir sehr schlecht. Jedoch ist inzwischen die Ursache gefunden und beseitigt worden: Die Hormon-Spirale Mirena
Ich möchte auch keine Panik verbreiten, sondern Euch einen kritischen Gedankenanstoß geben. Ich erzähle von meinen Erfahrungen mit der Mirena, jedoch kann (MUSS NICHT) so etwas prinzipiell auch bei allen anderen Hormonpräparaten wie "Pille" usw. entstehen.
Ich hatte/habe 16 verschiedene Symptome, die teils sehr schlimm und teils weniger schlimm sind. Diese möchte ich hier jetzt nicht alle aufzählen, sondern euch einfach nur für das Thema sensibilisieren. Viele Symptome wie z.B. trockene Haut, sehr leichtes Frieren und Haarausfall habe ich lange Zeit nicht für wichtig erachtet (ja mei, Glatze hab ich keine, is net so schlimm). Meine "neusten" Symptome stark erhöhte Herzfrequenz und Bluthochdruck bescherte mir gestern ein EKG um nach einer Herzerkrankung zu schauen. Auch der Verdacht einer Krebserkrankung stand mehrmals im Raum.
Im Gespräch mit meiner Frauenärztin fragte ich danach, ob denn irgendwelche meiner gesundheitlichen Problem mit der Mirena zusammenhängen könnten. Dies hat sie sofort abgestritten. Bei der weiteren Diagnostik mit meinem Hausarzt wurde schon über anstehende Untersuchungen gesprochen um einen Tumor zu finden, bzw. diese teilweise auch schon durchgeführt. Ich habe ihn auch auf die Mirena angesprochen, da meine Probleme allesamt hormonell bedingt sind. Da er als Hausarzt sich verständlicherweise nicht sehr gut mit Hormonspiralen auskennt, versprach er mir sich in die Thematik einzuarbeiten. Was er auch gemacht hat. Gestern teilte er mir mit, dass es möglich ist, dass alle Symptome von der Mirena kommen. Habe dann für nachmittags gleich einen Termin bei einem neuen Frauenarzt ausgemacht, der diese Aussage sofort bestätigte. Konsequenz: Habe die Mirena sofort ziehen lassen und warte jetzt darauf, dass sich die Symptome zurückbilden. Heute, nicht mal einen Tag nachdem sie gezogen wurde, ist schon das erste schwerwiegende Symptom verschwunden und ich merke eine Verbesserung.
Selbstverständlich weiß ich, dass nicht jeder Körper gleich reagiert und es durchaus auch Frauen gibt, die gut mit der Hormonspirale zurecht kommen. Tückisch daran ist auch, dass die Nebenwirkungen nicht von Anfang an da sind, sondern erst mit der Zeit kommen. Ich hatte sie etwa 2,5 Jahre. Viele der Symptome sind auch sehr unspezifisch oder kann man sich leicht anders erklären, wer denkt denn z.B. bei depressiver Verstimmung gleich daran, dass das von der Mirena kommen könnte. Was man zusätzlich bedenken sollte ist die Tatsache, dass Frauenärzte mit der Mirena sehr gutes Geld verdienen können. Viel lieber erläutert man da die vielen Vorteile und streitet wie bei mir geschehen, diese unerwünschten Nebenwirkungen eventuell auch mal ab. Dass ich mit diesen Auswirkungen nicht alleine bin, teilte mir mein Hausarzt mit, der mir von einem ganzen Hormonspiralen-Forum im Internet erzählte, wo all die Probleme angesprochen werden.
Es ist mir sehr, sehr wichtig, dass man diese Thematik ein wenig kritischer betrachtet, da ich keinem Menschen der Welt diese Nebenwirkungen und daraus entstehenden Sorgen wünsche!
Ich bin sehr, sehr glücklich, dass die Ursache gefunden wurde!!! Jetzt muss ich nur noch abwarten bis sich alles wieder zurückbildet.
Alles Gute und liebe Grüße Sonnenweltler
in diesem Beitrag möchte ich Euch darauf aufmerksam machen, dass vielleicht nicht alle unsere Beschwerden auf Bechterew und Co. zurückzuführen sind, sondern dass es sinnvoll ist, auch mal an Auswirkungen von Hormonzufuhr z.B. zur Verhütung zu denken.
Mir ging es in den letzten Wochen zunehmend schlechter und gerade geht es mir sehr schlecht. Jedoch ist inzwischen die Ursache gefunden und beseitigt worden: Die Hormon-Spirale Mirena
Ich möchte auch keine Panik verbreiten, sondern Euch einen kritischen Gedankenanstoß geben. Ich erzähle von meinen Erfahrungen mit der Mirena, jedoch kann (MUSS NICHT) so etwas prinzipiell auch bei allen anderen Hormonpräparaten wie "Pille" usw. entstehen.
Ich hatte/habe 16 verschiedene Symptome, die teils sehr schlimm und teils weniger schlimm sind. Diese möchte ich hier jetzt nicht alle aufzählen, sondern euch einfach nur für das Thema sensibilisieren. Viele Symptome wie z.B. trockene Haut, sehr leichtes Frieren und Haarausfall habe ich lange Zeit nicht für wichtig erachtet (ja mei, Glatze hab ich keine, is net so schlimm). Meine "neusten" Symptome stark erhöhte Herzfrequenz und Bluthochdruck bescherte mir gestern ein EKG um nach einer Herzerkrankung zu schauen. Auch der Verdacht einer Krebserkrankung stand mehrmals im Raum.
Im Gespräch mit meiner Frauenärztin fragte ich danach, ob denn irgendwelche meiner gesundheitlichen Problem mit der Mirena zusammenhängen könnten. Dies hat sie sofort abgestritten. Bei der weiteren Diagnostik mit meinem Hausarzt wurde schon über anstehende Untersuchungen gesprochen um einen Tumor zu finden, bzw. diese teilweise auch schon durchgeführt. Ich habe ihn auch auf die Mirena angesprochen, da meine Probleme allesamt hormonell bedingt sind. Da er als Hausarzt sich verständlicherweise nicht sehr gut mit Hormonspiralen auskennt, versprach er mir sich in die Thematik einzuarbeiten. Was er auch gemacht hat. Gestern teilte er mir mit, dass es möglich ist, dass alle Symptome von der Mirena kommen. Habe dann für nachmittags gleich einen Termin bei einem neuen Frauenarzt ausgemacht, der diese Aussage sofort bestätigte. Konsequenz: Habe die Mirena sofort ziehen lassen und warte jetzt darauf, dass sich die Symptome zurückbilden. Heute, nicht mal einen Tag nachdem sie gezogen wurde, ist schon das erste schwerwiegende Symptom verschwunden und ich merke eine Verbesserung.
Selbstverständlich weiß ich, dass nicht jeder Körper gleich reagiert und es durchaus auch Frauen gibt, die gut mit der Hormonspirale zurecht kommen. Tückisch daran ist auch, dass die Nebenwirkungen nicht von Anfang an da sind, sondern erst mit der Zeit kommen. Ich hatte sie etwa 2,5 Jahre. Viele der Symptome sind auch sehr unspezifisch oder kann man sich leicht anders erklären, wer denkt denn z.B. bei depressiver Verstimmung gleich daran, dass das von der Mirena kommen könnte. Was man zusätzlich bedenken sollte ist die Tatsache, dass Frauenärzte mit der Mirena sehr gutes Geld verdienen können. Viel lieber erläutert man da die vielen Vorteile und streitet wie bei mir geschehen, diese unerwünschten Nebenwirkungen eventuell auch mal ab. Dass ich mit diesen Auswirkungen nicht alleine bin, teilte mir mein Hausarzt mit, der mir von einem ganzen Hormonspiralen-Forum im Internet erzählte, wo all die Probleme angesprochen werden.
Es ist mir sehr, sehr wichtig, dass man diese Thematik ein wenig kritischer betrachtet, da ich keinem Menschen der Welt diese Nebenwirkungen und daraus entstehenden Sorgen wünsche!
Ich bin sehr, sehr glücklich, dass die Ursache gefunden wurde!!! Jetzt muss ich nur noch abwarten bis sich alles wieder zurückbildet.
Alles Gute und liebe Grüße Sonnenweltler