Vollständige Version anzeigen : Säuren-Basen-Ausgleich
Hallo
Wurde hier ja auch schon diskutiert. Aber explizit auf diesen Themenkomplex ausgerichteten Thread habe ich grad nicht gefunden.
Es ist vielleicht eine Art auch ein 'immergrünes Thema'. Ich hatte mich damit ja schon öfter beschäftigt, Basenmittel geschluckt, mit dem Kontrollstreifen morgens den Urin kontrolliert, und, als er sich von sauer zu basisch verschob, und dass dann länger so war, hat man das Thema wieder mehr oder minder ad Acta gelegt.
Hatte noch ein paar Streifen da. Und heute war er sauer - ph-Wert 5.
Scheinbar Handlungsbedarf!?
An was mag es liegen? Ich ernähre mich ja fleischlos, und auch sonst nicht unklug. Aber es kann natürlich auch an andern Dingen liegen - psychische Sachen.
Zwischen 4,6 und 8 soll im normalen Bereich sein - eben, es kann varieren.
Es hiess auch: Wenn der Urin sauer ist, dann scheidet der Körper Säuren aus. Das ist ja wichtig einerseits. Aber eben, woher kommen sie?
Gruss Soltar
Hallo Soltar...
woher die Säuren kommen, weiß ich nicht. Stress? Überlastung? Kaffee? Fleisch? Rauchen? Alkohol? fettreichw Fertigkost???
Das sind Dinge, die mir dazu einfallen...weiß nicht, was auf Dich zutreffen könnte?
Hin und Wider hol ich mir jedenfalls im Reformhaus dieses Pulver zum Ausgleich...und habe immer wieder das Gefühl, dass es mir gut tut. Obwohl ich auch kein Fleisch esse, meistens nicht rauche und trinke (da es gibt immer wieder Phasen, wo ich nen "Rückfall" hab, aber überwiegend lebe ich diesbezüglich abstinent), keinen Kaffee trinke,,,seltenst Fertigfood.....
Hast Du viel Stress? Fühlst Dich überlastet??? Das übersäuert auch. Wenn ich viel Stress hab, aber ich auch mmer wieder Probleme mit dem Reflux/ Sodbrennen....sonst nie:confused:
Mmh...hilft Dir jetzt vielleicht nicht weiter? aber es gibt ja viele Profis hier, da gibt es sicher noch mehr Infos, bzw. Erfahrungsaustausch.....
P.S.: das mit den Streifen hab ich noch nie gemacht
PIPI78
Hallo Pipi
Danke für deine Antwort. Eben habe ich ein "Basenbad" genommen, dass ich noch da hatte. Mal sehn obs morgen dann besser ist mit den Streifen und dem PH-Wert!! Allerdings hatte ich schon mal ein Besseres. Vielleicht werd ich das dann gleich noch bestellen wieder! Nach jenem fühlte ich mich nämlich auch immer spürbar erleichtert. Es wird genau beschrieben, es gäbe einen "osmotischen Druck", der die Säuren aus dem Körper presst. Deshalb soll man auch alle paar Minuten mit einem Lappen den Film abwaschen.
Eigentlich ist fast nichts, von dem was du aufgezählt hast übermässig da. Kaffee nur 1 am Tag, Rauchen null, Alkohol gleich null. Koche 9 von 10 mal frisch usw. Aber den Stress habe ich, wie schon erwähnt mit den Nachbarn. Hoffe, dass es endlich mal bessert! Das hat mich wirklich immer wieder sehr belastet. Ja gut - ansonsten wären da vielleicht noch meine Bettzeiten - dass ich halt immer mal die Nacht nicht schlafe. Und allenfalls bin ich einfach zuviel allein. Das soll nämlich auch schlecht sein.
Ja, Uebersäuerung und Reflux hängt ja zusammen. Dann sollte man ja auch viel trinken. Aber ich habe grad gelesen, dass unser Leitungswasser kaum noch basisch sei. Ich werde dann halt mal mehr stilles, gutes Mineralwasser trinken. Und ja - ich werde mir auch wieder ein Basenmittel zur Einnahme besorgen.
:guna: Soltar
... ich weiß nicht, in der Urologie ist immer eher der saure Urin der gute Urin ... denn in basischem Urin können sich Bakterien viel besser halten bzw. einige machen den Urin erst basisch. Ein hoher pH-Wert (8-9) kann dann auch der Ausdruck einer Blasenentzündung sein - das Gegenteil von gesund...
Es gibt sogar eine Therapie zum Harnansäuern mit Methionin bei wiederholten Blasenentzündungen...
Liebe Grüße :knuddel:
Lydia
Häufige Fragen
Wie äußert sich eine chronische Übersäuerung des Organismus?
Aufgrund einer unzureichenden Pufferkapazität des Blutes und des Extra- und Intrazellulärraumes kann der Körper die anfallenden Säuren nicht vollständig eliminieren. Kommt es langfristig nicht zu einer Kompensation der Säurebelastung, kann sich dies negativ auf den Calciumhaushalt und damit auf die Knochenstruktur auswirken. Auch Ablagerungen von sauren Verbindungen im Bindegewebe können die Folge sein. Anzeichen einer Übersäuerung sind Konzentrationsschwäche, Antriebslosigkeit und Müdigkeit.
Welche Nahrungsmittel sind basisch?
Einen Basenüberschuß weisen vor allem frisches Obst und Gemüse auf. Auch die meisten Milchprodukte (mit einem hohen Molkeanteil) sind basenüberschüssig. Mit unserem SB-Rechner (bei Ernährung) können Sie Beispielberechnungen für eine Vielzahl von häufig verzehrten Lebensmitteln durchführen.
Wie weist man eine Übersäuerung nach?
Am leichtesten zugänglich ist der Urin-pH. Durch die Bestimmung eines Tagesprofils (Sander-Methode) anhand sog. Aziditätsquotienten läßt sich eine Aussage über den aktuellen Säure-Basen-Status treffen. Die Methode verlangt allerdings aufgrund der starren Urinsammelzeiten einige Disziplin und muß von einem Speziallabor ausgewertet werden. Besonders aussagekräftig ist die Bestimmung der Pufferkapazität der Erythrozyten nach der Methode von Jörgensen, bei der eine entsprechend vorbehandelte Blutprobe einer Säure-Basen-Titration unterworfen wird. Die ermittelte Pufferkapazität erlaubt einen Rückschluß auf die Basenreserven des Körpers.
Welche Ursachen liegen einer Übersäuerung zugrunde?
Hauptursache für die Entstehung einer chronischen Übersäuerung ist in erster Linie der übermäßige Verzehr von Eiweiß, das aufgrund seines Schwefelgehaltes in der Regel "sauer"" verstoffwechselt wird. Mit der üblichen Mischkost belasten wir den Organismus mit einem täglichen Protonenüberschuß von 50-100 mmol. Auch mangelnde körperliche Aktivität (Sauerstoffmangel) führt über anaerobe Stoffwechselvorgänge zu einer vermehrten Säureproduktion.
Quelle: säure-basen-forum
Citrattherapie – eine neue Sichtweise der Wirksamkeit von Mineralstoffverbindungen
Die Mineralstofftherapie hat zur Prävention und Behandlung vieler Volkskrankheiten eine große Bedeutung. Häufig ist bei dieser Anwendung von Mineralstoffen nicht berücksichtigt worden, in welcher Form bzw. Verbindung der Mineralstoff gegeben wurde. Mineralstoffverbindungen setzen sich grundsätzlich aus dem Kation (wie z.B. Mg und Ca) und dem jeweiligen Anion zusammen. Die Anionen haben dabei eine wichtige Funktion für die Bioverfügbarkeit einzelner der jeweiligen Kationen. So konnte gezeigt werden, dass Mineralstoffe aus organischen Verbindungen generell besser in den Körper aufgenommen werden als aus anorganischen. Insbesondere die Salze der Citronensäure (Citrate) zeigen eine hohe Bioverfügbarkeit.
Bei der Betrachtung der Wirksamkeit von Mineralstoffen wurde jedoch bisher nur wenig berücksichtigt, dass auch das Anion selbst einen positiven Effekt auf die Gesundheit haben kann.
Umfangreiche Untersuchungen zeigen, dass gerade die Citrate einen wichtigen Beitrag zum Erfolg einer Mineralstoffsubstitution leisten bzw. den Erfolg sogar alleine ausmachen. Bei der Citrattherapie steht der basische Effekt, der bei der Verstoffwechselung der Citrate entsteht, im Vordergrund. Hierdurch kann eine extrazelluläre Übersäuerung, die oft Ursache von Schmerzen ist, ausgeglichen werden.
Sowohl bei Patienten mit chronischen Rückenschmerzen als auch bei Rheumapatienten verbesserte sich die Schmerzsymptomatik und Beweglichkeit durch eine Citrattherapie erheblich.
Auch bei Migränepatienten konnte eine erfolgreiche Magnesiumtherapie nur in Form des Magnesiumcitrats erreicht werden. Sowohl die Häufigkeit als auch die Intensität der Migräneattacken wurde erheblich durch die hochdosierte Gabe von Magnesiumcitrat verringert.
Zusätzlich konnte gezeigt werden, dass bei Frauen mit Osteopenie (einer Vorstufe der Osteoporose) eine Verbesserung der Knochendichte nur durch die Gabe von basischem Kaliumcitrat aber nicht durch neutrales Kaliumchlorid erreicht werden konnte. Bei Osteoporosepatienten führte Magnesium in Form von Magnesiumcitrat gegeben ebenfalls zu einer deutlichen Verbesserung von Knochenparametern ohne dass die Serummagnesiumkonzentration beeinflusst wurde. Ebenfalls ein Hinweis auf die Wirksamkeit des Citrats.
Bei der Citrattherapie wird der basische Effekt genutzt, um Schmerzen zu vermindern und chronischen Erkrankungen vorzubeugen. Die Citrattherapie stellt somit eine neue Sichtweise zur Wirksamkeit einer Mineralstoffsupplementierung bei verschiedenen Volkskrankheiten dar.
Quelle: Säuern-Basen-Forum
Also heute hatte mein Morgenurin den PH-Wert von 7,5!
Tja - Basenbad?? Wer weiss....
Ach ja - toll. Auf der HP vom S-B-Forum, hat es ein S-B-Rechner!
Einfach alles eingeben, was man über den Tag weg isst/ trinkt.
errechnet wird dann den daraus resultierenden Säuren- bzw. Basenüberschuss.
Ich mein - man kann das ja mal eine Zeit lang machen - vielleicht kriegt man dann etwas ein Gespür dafür, und korrigiert / achtet darauf die/ bei der Ernährung.
80 % der Deutschen seien ja übersäuert. Das ist natürlich nicht gut.
Gruss Soltar
Rückenweh
12.01.2011, 19:50
80 % der Deutschen seien ja übersäuert.
Hallo Soltar,
wieso, nur 16% haben die FDP gewählt, woher die restlichen 4% kommen, müsste man klärenhttp://www.bechterewforum.de/images/icons/icon10.gif (sauer macht ja bekanntlich lustig).
Alles was ich zu dem Thema inhaltlich weiß - zuviel Buttermilch schadet...
Gute Besserung
Hallo Rückenweh
Was willst du damit ausdrücken? Versteh deinen Joke nicht.
Ebenfalls gute Besserung ;)
Wollte nur mitteilen, dass ich gestern ein Stunde in der Wanne verbracht habe... :D
Und dann alle 10 Minuten oder so, mit Lappen abwaschen, wie das empfohlen wird.
Es ist wirklich schon erstaunlich. Man fühlt sich danach befreit irgendwie. Und ich habe danach gut 10 Stunden geschlafen. Und auch der Kopf ist wieder freier gewesen. Das mit der Entsäuerung ist ein Thema! Es wirkt auch antidepressiv.
Allerdings war der Morgenurin dann sehr sauer mit 5.0. Und heute hatte ich sowas auch wie Kopfschmerzen, was ich sonst nie habe. Aber da passiert doch was!?
Aber es ist einfach eine interessante Erfahrung. Braucht halt Geduld und Schwimmhäute - eine Stunde in der Wanne!
Gruss Soltar
Unter wellnest info Azidose breite Infos zum Thema
Hallo Soltar...
Du hast also nen Bad zum Säure-Basen Ausgleich gemacht?? Mit so nem Zusatz, oder??
Gruß, PIPI
Hallo Pipi
Es sind verschiedene Basenbäder im Handel. Aktuell habe ich ein Basenbadesalz. Das ist gut! Ich hatte schon zwei vorher. Eines war nicht so gut, dass andere aber schon - da hatte es noch andere Zusätze, Algen usw.
Wichtig ist eben wirklich, das seriös anzugehen. Und ja: Es heisst darauf, man soll mindestens eine halbe Stunde in der Wanne liegen! Besser ist aber eine Stunde, weil offenbar dann erst die Säure richtig aus dem Körper drängt. Es heisst, durch die Wärme (ja, das ist wohl auch noch wichtig, dass das Bad genügend warm/ heiss ist) entstehe ein "Osmose-Druck", der eben die Säure aus dem Körper drückt - weil das Bad ja basisch ist, und daher muss dieser Effekt offenbar geschehen, dass zuviel Säure aus dem Körper kommt. Aber dazu muss man dann eben alle 10 Minuten mit einem Lappen die Haut abwischen. Ich habe auch noch angefragt, und warte noch auf Antwort - denn man kann wohl diesen Effekt noch unterstützen. Mir scheint, dass grade nach so einem Bad, die Folgetage der Körper noch weiter entsäuert - dann soll man eben viel trinken. Und vielleicht kann man das sonst noch irgendwie unterstützen - da kriege ich eben noch Antwort.
Ich kann einfach bestätigen, dass es wirklich spürbar ist, dass da was passiert. Insofern glaube ich diesen Ausführungen und Erklärungen, dass es offenbar so passiert. Beweisen lässt sich das ja wohl nicht. Ist unsichtbar..
;)
Und ja: Man muss das, wie bei allem, wohl einfach eine Weile machen - zwei drei Bäder pro Woche. Eine gewisse Zeit lang.
Gruss Soltar
Hallo Soltar,
danke für deine Schilderungen. Sehr interessant. Werde es auch mal irgendwann ausprobieren.
So 1 mal im Jahr nehm ich ja auch für 4 Wochen das Pulver...hab ich aber schon lang nicht mehr gemacht...........morgen mal direkt holen gehen:)
PIPI
Hallo Pipi
Ich habe ja anfangs von diesem Thema auch ein Büchse Basenpulver, (auch extra mit Citratextrakten, siehe Text oben) gekauft und seither genommen. Sie ist bald leer. Da könnte ich nicht von einer Wirkung sprechen. Das Bad schien mir da effektiver. Ich werde heute wieder eines nehmen.
Gruss Soltar
Weitere Möglichkeiten, die man da hat, sind offenbar:
Sich nach dem Duschen mit einer Kernseife, die ja einen Ph-Wert von 8+ habe einzuseifen.
Oder man nimmt Natriumbicarbonat - also z.B. Kaisernatron oder Bullrichsalz usw. - noch nass damit einreiben. Einige Minuten einwirken lassen und abduschen.
Ich hab den Tipp in einem anderen Forum gelesen. Und habs probiert. Es hat wirklich eine gewisse Wirkung.
Gruss Soltar
Probiert doch das mal! Es ist schon ganz erstaunlich auch, was das bewirken kann!!
Würde mich interessieren, wie ihr das erlebt.
Das funktioniert in etwa so: Die Haut hat ja einen Säureschutzmantel. Wenn man den nun mit basischer Seife/ Badesalz/ Natron entfernt bzw. durch den hohen ph-Wert auf basisches Niveau bringt, dann ist das für die Haut/ den Körper offenbar das Signal, Säure aus dem Körper nachzuliefern um diesen wiederherzustellen. Dadurch entsäuert der Körper - und Säure hat ja eben jeder in unserer westlichen Welt genug.
Ich mach mal weiter. Es bringt wirklich etwas - ist eine gute Erfahrung, sowohl die (Fuss-)Bäder oder auch das mit der Seife oder Natron, wenn man nur wenig Zeit hat.
Gruss Soltar
Oh - sorry. Da lief was falsch. Bitte nächstes Posting beachten
Citrat-Therapie: Neue Wege bei chronischen Schmerzen
"Basischer Effekt" vermindert Schmerzempfindlichkeit
Rückenschmerzen gezielt bekämpfen Rund 15 % der Bevölkerung leiden unter chronischen Schmerzen. Zur Behandlung und Prävention werden oft Mineralstoff-Präparate eingesetzt. Mineralstoffe können vom Körper allerdings nicht in reiner Form aufgenommen werden, sondern müssen immer in einer Mineralstoff-Verbindung vorliegen. Ideal sind Verbindungen mit Citraten, die eine besonders hohe Bioverfügbarkeit aufweisen. Bei der Citrat-Therapie nutzt man den "basischen Effekt" der Citrate, um Schmerzen zu vermindern und chronischen Erkrankungen vorzubeugen.
Das "Citrat", z. B. in Magnesium-Citrat (oder auch Calcium-, Natrium-, Kalium-Citrat) ist der eigentliche Schlüssel zur Wirksamkeit dieser Citrat-Therapie. Er entscheidet nicht nur, wie gut der jeweilige Mineralstoff vom Körper aufgenommen wird, sondern verfügt selbst über eine eigenständige Wirkung in der Bekämpfung von Schmerzen. Man kann davon ausgehen, dass hier das Citrat selbst durch seinen basischen Effekt eine bisher unterschätzte Wirkung auf den Stoffwechsel besitzt. Es ist in der Lage, Säure abzubauen und damit die Schmerzempfindlichkeit entscheidend herabzusetzen!
Wichtig ist dieser basische Effekt bei Krankheiten, die mit starken Schmerzen verbunden sind, wie Rheuma, Rücken- oder Gelenkschmerzen und Migräne.
Auch in der Prävention der Osteoporose sind Citrate von großer Bedeutung so Prof. Dr. Jürgen Vormann: "Täglich Kaliumcitrat über einen Zeitraum von 12 Monaten kann die Knochendichte wieder deutlich erhöhen." Deshalb empfiehlt sich schon bei der Diagnose eine Nahrungsergänzung mit Mineralstoffen in Form von Citraten wie Basica. Diese Präparate bieten darüber hinaus den Vorteil, dass sie auch bedenkenlos über einen langen Zeitraum eingenommen werden können.
In Migräne-Studien mit dem Magnesium-Citrat "Magnesium-Diasporal®" wurde belegt, dass die Häufigkeit sowie die Intensität von Migräne-Attacken reduziert wurden. Andere Studien wiesen nach, dass basische Mineralverbindungen mit Citraten Rheumaschmerzen reduzieren können.
Prof. Dr. Jürgen Vormann, Leiter des Instituts für Prävention und Ernährung: "Eine klinische Studie an Patienten, die an rheumatischer Arthritis litten, hat ebenfalls ergeben, dass die Nahrungsergänzung mit Citratverbindungen (30g Basica® Vital täglich) zur Schmerzreduzierung führte. Diese neue Sichtweise ergänzt die bisher diskutierten Mechanismen zur Erklärung der positiven Wirkung von Mineralstoff-Supplementen bei verschiedenen Volkskrankheiten."
Interview: "Citrate vermindern Schmerzen"
Klaus Millarg, bonn press, sprach mit Prof. Dr. Jürgen Vormann und der Apothekerin Dr. Kerstin Gaber aus München über die neuesten Erkenntnisse der Citrattherapie:
Frage: Mineralstoffe in reiner Form können nicht vom Körper aufgenommen werden, sondern nur in einer Mineralstoff-Verbindung, am besten mit Citraten. Wie wirken diese Citrate?
Dr. Jürgen Vormann: "Bei der Citrat-Therapie nutzt man den so genannten 'basischen Effekt' der Citrate: Schmerzen sind im Körper dort, wo Säure eingelagert ist. Mit den basisch wirkenden Mineralstoffen wird Säure abgebaut und damit die Schmerzen reduziert. Was bisher unterschätzt wurde: Das Citrat entscheidet aber nicht nur, wie gut der Mineralstoff in der Verbindung aufgenommen wird, sondern hilft auch selbständig, Säure auszuleiten und die Schmerzempfindlichkeit herabzusetzen. Besonders wichtig ist dieser basische Effekt bei Krankheiten, die mit starken Schmerzen verbunden sind, wie Rheuma, Rücken- oder Gelenkschmerzen. Auch in der Prävention der Osteoporose sind Citrate von großer Bedeutung. Täglich Kaliumcitrat über einen Zeitraum von 12 Monaten kann die Knochendichte wieder deutlich erhöhen. Deshalb empfiehlt sich schon bei der Diagnose eine Nahrungsergänzung mit Mineralstoffen in Form von Citraten, die bedenkenlos über einen langen Zeitraum eingenommen werden können.
Frage: Ist auch für Menschen, die unter Migräne leiden, eine Citrattherapie empfehlenswert?
Dr. Kerstin Gaber: "In Migräne-Studien mit dem Magnesium-Citrat "Magnesium-Diasporal®" bekamen Patienten über einen Zeitraum von 3 Monaten 2 x 300 mg Magnesium und es wurde belegt, dass die Häufigkeit und sogar auch die Schmerzintensität der einzelnen Migräne-Attacken reduziert wurden. Das Magnesium-Citrat hat aber noch einen weiteren Vorteil: Es ist ein gut verträglicher, natürlicher Wirkstoff zur Migräneprophylaxe".
Frage: Und wie sieht es mit der Volkskrankheit Rheuma aus, gibt es da positive Untersuchungen?
Prof. Dr. Jürgen Vormann: "Eine klinische Studie an Patienten, die an rheumatischer Arthritis litten, hat ergeben, dass die Nahrungsergänzung mit Citratverbindungen (30g Basica® Vital täglich) zur Schmerzreduzierung führte und langfristig auch zur Reduzierung der Rheumamedikamente und den Vorteil hat, dass damit auch weniger Nebenwirkungen und eine Verbesserung der Lebensqualität der Betroffenen gegeben ist. Diese neue Sichtweise ergänzt die bisher diskutierten Mechanismen zur Erklärung der positiven Wirkung von Mineralstoff-Supplementen bei verschiedenen Volkskrankheiten."
Frage:Wie gestaltet sich eine Citrattherapie in der Praxis?
Dr. Kerstin Gaber: "Sie besteht aus einer Nahrungsergänzung mit Mineralstoffen in Form von Citratverbindungen, die man rezeptfrei in der Apotheke bekommt. Wichtig ist es, gezielt nach organischen Mineralstoffverbindungen auf Citratbasis zu fragen. Die Einnahme sollte über einen längeren Zeitraum eingehalten werden, da der Körper erst einmal überschüssige Säure abbauen muss. Eine Hoffnung also für Menschen mit chronischen Schmerzen.
Quelle: Pressetext
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