Vollständige Version anzeigen : Taekwondo
Estarina
03.12.2010, 16:29
Hallo @ all,
heute mal eine ganz andere Frage:
Übt einer von euch Taekwondo aus?
Oder sind die Bewegungsabläufe/ Drehbewegungen - die schnell und dynamisch erfolgen müssen, für uns Bechtis weniger ratsam?
Weshalb ich frage, hängt mit einem Schnupperkurs Selbstverteidigung für Frauen, an dem ich teilgenommen habe, zusammen - war richtig klasse.
Beruht vieles auf Taekwondo und da alle Teilnehmer begeistert waren -
wird der Kurs fortgesetzt - 14-tägig Samstags.
Wünsche euch allen einen schönen 2. Advent.
Ganz liebe Grüße von
Estarina
Hallo Estarina,
ich mache kein Teakwondo, aber ich finde, solage es Dir gut tut, kannst Du doch alles machen! Wenn Du vorher gut darauf achtest, Dich ordentlich aufzuwärmen, dann müsste das doch kein Problem sein! Und die Drehbewegungen halten Dich schließlich beweglich!
Liebe Grüße
Seisa
Estarina
03.12.2010, 19:01
Hallo Seisa,
danke für Deine Antwort.
Hinterher merke ich sehr die Wirbelsäule und das gesamte Becken - von daher hatte ich so meine Zweifel :-(
Bei mir ist häufig das Problem, dass ich erst im Nachhinein merke, ob bestimmte Übungen (so auch bei der Physiotherapie) zu viel waren und ich hinterher längere Zeit mit noch mehr Beschwerden/ Bewegungseinschränkungen zu kämpfen habe.
Da wir Bechtis sonst keine ruckartigen Bewegungen machen sollten - bin ich mir nicht so sicher, ob Taekwondo "optimal" ist.
Gruß Estarina
Hallo Estarina,
Joggen ist wegen der Erschütterungen ja auch laut den Ärzten nicht so dolle, aber bei mir ist es das beste, gerade die Erschütterungen lockern alles gut auf und ich merke, dass eben ganz viele Muskelgruppen aktiv sind. Und mit der Zeit findet man sein Level, das man verträgt und weiß vielleicht auch, wann man das besser sein lassen sollte. Wenn Du schon ausgeprägte Versteifungen hast, kann ich mir vorstellen, dass das ganze nicht so optimal ist. Aber wie gesagt, solange es gut tut und Spaß macht, kanns ja eigentlich nicht verkehrt sein. Man muss natürlich dann, wenns mal schlecht geht, auch langsam machen und entsprechend mal auf Alternativen umschwenken.
Beim Joggen ist es z.B. so, dass das unmengen körpereigener Opioide freisetzt, was wieder gut gegen die Schmerzen ist, ebenso schön viele Endorphine... Kann mir vorstellen, dass das bei anderen intensiveren Sportarten auch so ist.
Liebe Grüße
Seisa
Homer Jay
06.12.2010, 07:12
Hallo Estarina,
ich habe bis vor meinem Unfall auch aktiv Karate betrieben. Es hat mir unendlich viel Spaß gemacht und meiner Beweglichkeit auch gut getan. Wichtig ist das du einen Trainer hast dem du erklärst was du hast (der muss es natürlich auch verstehen) und was du machen kannst und wo evtl. Einschränkungen bestehen. Das hat bei mir super geklappt. Übungen wo ich meinte das die nicht gehen habe ich halt weggelassen und dafür andere gemacht. Hoffe das ich bald wiedewr ins Training einsteigen kann. Also ruhig dranbleiben.
Estarina
06.12.2010, 09:25
@ Homer Jay
Danke für Deine Antwort.
Werde mit der Trainerin reden - sie ist hauptberuflich Ergotherapeutin und kennt sich vielleicht sogar mit Bechtis aus - mal schauen.
Recht vielen Dank und ich drücke Dir die Daumen, dass Du bald wieder ins Karate-Training einsteigen kannst :dd2
Habe eine zeitlang nur sporadisch im Forum mitgelesen - deshalb ist mir Dein Unfall :eek: wahrscheinlich durch die Lappen gegangen - darf ich fragen, was genau passiert ist?
Bist Du wieder auf dem Weg der Besserung?
Hoffentlich keine Wirbelkörper-Frakturen!!!
Wünsche Dir maximale gute Besserung.
Liebe Grüße von
Estarina
Homer Jay
06.12.2010, 12:15
Hallo Estarina,
danke für´s Daumendrücken:D .
Ich bin Anfang August beim Fallschirmspringen abgestürzt und habe mir einen doppelten Beckenruch zugezogen. Das war leider für meine Bechtig eher suboptimal. Im moment wird es leider eher schlechter als besser. Liegt aber auch am Wetter - bin überhaupt kein Wintertyp. Mir hilft Wärme - Kälte bewirkt da eher das Gegenteil. Naja irgenwann wird das schon wieder.
Hallo Estarina,
ich mache Tae bo und mir bekommt das sehr gut.
LG
Petra
Estarina
06.12.2010, 14:35
@ Homer Jay
Oje - tut mir echt leid mit Deinem Unfall :eek:
Musstest Du anfangs im Gipsbett liegen oder wie wurde der doppelte Beckenbruch therapiert?
Hat die Wirbelsäule bei dem Sturz auch etwas abbekommen?
Denke mal bei einem Sturz aus der Höhe - hätte es bestimmt noch dümmer ausgehen können.
Mir tut eigentlich Kälte sehr gut - aber nicht diese nass-kalte, die unser Winter zu bieten hat - wenn dann trockene, gibt es leider nur in der Kältekammer - 110°C - darf ich aber nach der Myokarditis nicht mehr :(
Gute Besserung !!!!!
@ PT1303
Danke für Deinen Beitrag - ist gut zu wissen, dass es doch den ein oder anderen Bechti gibt, der in so einer Richtung sich sportlich betätigt.
Euch allen eine schmerzarme Zeit - schenkt heute zum Nikolaus dem Bechti eine extra Übungseinheit und rückt ihm zu Leibe, das mag er gar nicht :D
Eure Estarina
Homer Jay
07.12.2010, 06:36
Hallo Estarina,
nee ich lag nicht im Gipsbett. War nur 8 Tage im Krankenhaus. Da das Becken nicht verschoben war, wurde auch nicht operiert. Bin nach 3 Tagen erst am Rollator und dann nach 2 weiteren Tagen an Unterarmgehstützen mobilisiert wurden. Sonst war einfach nur Schonung angesagt.
Wegen der Wirbelsäule - naja der ganze Bereich ist halt irgendwie heftig gestaucht. Lt. Aussage meiner Ärztin habe ich da sehr lange, wenn nicht sogar für immer was von. Für den Bechti war der Unfall jedenfalls nicht gut. Aber irgendwie geht das schon weiter.
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