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Vollständige Version anzeigen : CRP und Blutsenkung ...


Waldschnecke
10.05.2004, 21:10
Hallo Zusammen !

Nachdem ich vor ca. 3 Wochen bei der Rheumatologin war, und immer noch ein paar Blutwerte fehlten, bin ich vor ein paar Tagen zu meinem HA zur Blutuntersuchung gegangen. Es sollte noch der CRP und die Blutsenkung überprüft werden. Bei der letzten Untersuchung war HLA-B27 positiv und noch irgendein Wert erhöht... ich weiss aber nicht mehr welcher das war. (Soll irgendetwas mit den Knochen zu tun haben... )

Beide Werte (CRP + Senkung) waren jedoch normal. Zur Zeit fühle ich mich auch gut und habe kaum Schmerzen. Ausser die üblichen Anlaufschmerzen am Morgen. Nächsten Montag muss ich zum MRT. Ist es überhaupt sinnvoll solche Untersuchungen in einer Zeit zu machen wo kaum Schmerzen vorhanden sind ??? Wird das Untersuchungsergebnis dadurch "verfälscht" ???

Was meint Ihr??

LG

Waldschnecke



Ich habe hier noch mal die 2 Postings vom letzten mal kopiert, damit man auch den Zusammenhang versteht :-)


1.)
Habe seit vielen Jahren immer wieder mal Rückenschmerzen gehabt. Mal mehr mal weniger schlimm... War auch schon oft beim Arzt und bin auch geröntgt worden. Aber wie das bei so vielen hier ist, kein Befund... habe ich die mittlerweile heftigen Schmerzen ausgehalten weil ich mich nicht mehr zu einem Arzt getraut habe... Ihr kennt das ja.
Im Januar diesen Jahres war es dann so schlimm das ich morgens kaum noch aufstehen konnte. Horror. Es blieb mir nichts anderes übrig als zu einem Arzt zu gehn.
Dieser Ordnete erst mal ne Blutuntersuchung an und gab mir eine Überweisung zum Röntgen.

Blutuntersuchung: HLA-B27 positiv

Röntgen: (ich schreibe einfach mal ab was da steht):


LWS in 2 EB.:
Fehlhaltung mit diskreter S- förmiger Skoliose in der a.p. - Aufnahme- sowie Steilstellung im BWS-LWS-Übergang auf der seitlichen Ebene. Übergangswirbel mit inkompletter bilateraler Sakralisation L5. Zeichen der Iliosakralartrhrose beidseits. SpondylartrotischeVeränderungen L4/5, L5/S1. Unauffällige Abgrenzbarkeit der paravertebralen Weichteilschatten.

Beckenübersicht:

Zeichen der bilateralen Iliosakralarthrose. Inkomplette Sakralisation S1. Zeichen der initialen Coxartrthrose mit diskreten osteophytären Kantenausziehungen aus der Fovea carpitis links. Kleines Os acetabulu links. Beginnnende Fibroosteose beider Beckenschaufeln.



2.)
Also, die Rheumatologin hat sich sehr viel Zeit für mich genommen (ich war Überrascht...) und alles gründlich erfragt und untersucht. Sie ist dann zu dem Ergebniss gekommen das es mit aller Wahrscheinlichkeit Bechterew ist, aber zur sicheren Diagnose habe ich im Mai noch einen Termin zur Kernspintom. Dort soll dann noch die Entzündung des ISG "bewiesen" werden.

So das wars.......DANKE das Ihr Euch das alles durchgelesen habt...PUH

Gast_02
10.05.2004, 22:17
Hallo Birgit,

keine Anzeichen in Blutsenkung und CRP muss nicht viel heißen.
Eine Entzündung kann direkt im Gelenk vorliegen.
So ist es jedenfalls bei mir im Augenblick.

Zum MRT sei gesagt das du ein paar Tage vorher deine Medis absetzen,
denn diese könnten eventuell das MRT verfälschen und die Entzündungen unterdrücken.

Schönen GRuss

Uwe

:gruebel:

Nelly
11.05.2004, 08:31
Hallo Birgit,

ich schliesse mich Uwe an, auch wenn die Blutwerte normal sind will es noch lange nicht heissen, dass keine Entzuendung an den Gelenken ist. Klar ist es der ideale Zeitpunkt der Untersuchung wenn Du voll im schlimmsten Schub bist....

Ich denke doch, dass es jetzt sinvoll ist die Untersuchung machen zu lassen.

Ciao,

Nelly

Ulmka
11.05.2004, 23:13
Hallo Birgit,

ich war während meines Mega-Schubs zur Szintigraphie und die war negativ, weil falsch gemacht. Im Januar war ich dann - gut eingestellt und deshalb fast schmerzfrei- wieder hin, diesmal 3-Phasen-Szintigraphie und vorher Medikamente abgesetzt - und die war deutlich positiv (beide ISG aktive Entzündung).

Es muss also nicht immer weh tun, damit die Untersuchung positiv ist!

Liebe Grüße :knuddel:

Lydia